direkt zum Seiteninhalt
Logo von Freiburg Versicherung und Vorsorge GmbH - Ihr Versicherungsmakler in Freiburg

Wir sind gerne telefonisch für Sie da!

0761-8 30 45 oder 0171- 3 48 73 10

Freiburg Versicherung und Vorsorge

 


Altersarmut: Dem realen Risiko aktiv begegnen

Rente klingt nach „später“ und vor allem für junge Menschen noch sehr weit weg. In der Realität beginnt der Unterschied jedoch viel früher: nämlich jetzt – und zwar für jeden. Denn je mehr Zeit fürs Sparen bleibt, desto stärker entfalten bestimmte Effekte ihre Wirkung und sorgen dafür, dass schon mit kleinen Beiträgen ein Vermögen aufgebaut werden kann, dass den Lebensstandard im Alter sichert und das Risiko von Altersarmut reduziert.

Daher gilt: Vermögensaufbau braucht kein großes Startkapital. Er braucht vor allem Regelmäßigkeit und einen Start.

Warum sich Regelmäßigkeit auszahlt
Viele warten auf den Moment, in dem „richtig“ Geld übrig ist. Oft bleibt dieser Moment erstaunlich hartnäckig aus, da Konsum und Ansprüche oft mit dem Einkommen wachsen. Eine feste Sparrate hingegen macht Vorsorge planbar. Und sie hat gleich mehrere Vorteile:

  • Sparen ohne Verzicht: Kleine Beträge lassen sich leichter dauerhaft durchhalten als große Einmalaktionen.
  • Routine schaffen: Vorsorge wird zur Gewohnheit, nicht zur Jahresaufgabe.
  • Schwankungen nutzen: Gerade am Kapitalmarkt profitiert regelmäßiges Sparen von Schwankungen, da über die Zeit ein günstiger Durchschnittspreis entsteht, der langfristig stabilisiert.
  • Zinseszinseffekt: Nicht die Höhe der ersten Rate entscheidet, sondern wie lange das Geld arbeiten darf. Je länger man Zinsen auf die eigenen Erträge erhält, desto stärker wird dieser Effekt – Jahr für Jahr.

Beispielrechnung: Früh starten schlägt später aufholen

Ein Rechenbeispiel zeigt den Unterschied sehr deutlich:

Marie startet früh und spart 30 Jahre lang 50 € pro Monat.
Leon startet später und spart 15 Jahre lang 100 € pro Monat.
Beide zahlen insgesamt 18.000 € ein – die Monatsbelastung ist also einmal klein, einmal höher.

Marie blickt am Ende der Laufzeit auf ein Vermögen, das fast doppelt so groß ist wie das von Leon – trotz gleicher Beitragssumme. Der Vorteil entsteht also nicht durch mehr Einkommen. Er entsteht vor allem durch Zeit. Genau deshalb lohnt sich der Einstieg auch dann, wenn zunächst nur ein kleiner Betrag möglich ist.

Mit Ertragschancen die Kaufkraft sichern
Im Ruhestand geht es nicht nur darum, überhaupt Geld zu haben. Es geht auch darum, was dieses Geld dann noch wert ist. Inflation wirkt leise, aber konsequent: Was heute ein normaler Einkauf ist, kann in einigen Jahren deutlich teurer sein. Wer fürs Alter vorsorgt, braucht deshalb Ertragschancen, die langfristig die Kaufkraft stützen.

Für die private Altersvorsorge bedeutet das häufig: Fonds- oder ETF-basierte Lösungen können sinnvoll sein, weil sie auf längere Sicht bessere Wachstumschancen bieten als reine Sparprodukte. Entscheidend ist dabei ein Konzept, das zur eigenen Risikoneigung passt – und das so gestaltet ist, dass es über viele Jahre durchgehalten werden kann.

Tipps für erfolgreiches Sparen
Ein guter Einstieg muss alltagstauglich sein. Damit Vorsorge nicht nach drei Monaten wieder „später“ wird, helfen ein paar klare Leitplanken:

  • Sparrate so wählen, dass sie dauerhaft machbar bleibt – lieber stabil als ambitioniert.
  • Automatisieren (Dauerauftrag/Sparplan), damit die Entscheidung nicht jeden Monat neu getroffen wird.
  • Lange Laufzeit einplanen, weil Zeit Schwankungen glättet und Wirkung verstärkt.
  • Regelmäßig prüfen, ob Beitrag und Ziel noch zum Leben passen, zum Beispiel bei Gehaltssprüngen oder Familienzuwachs.

Private Altersvorsorge wirkt am besten, wenn sie früh beginnt und regelmäßig läuft. Kleine Beträge sind dabei kein Kompromiss, sondern oft der smarteste Einstieg. Wer den Vermögensaufbau jetzt in Bewegung bringt, gibt dem eigenen Geld etwas sehr Wertvolles: Zeit.




[ zurück ]